Neues Unterhaltungsorchester gegründet

Am 8. Juli 2010 wird das von Galina Dumrauf geleitete Unterhaltungsorchester zu seiner ersten Probe zusammentreffen.

Alle Mitspielerinnen und Mitspieler, die Interesse haben sich mit aktuellen Stücken zu befassen, sind herzlich eingeladen, an den jeweils Donnerstags von 18.00 Uhr bis 19.20 Uhr stattfindenden Proben teilzunehmen. Dies gilt auch für interessierte Neumitglieder und ehemalige Mitspielerinnen und Mitspieler.

Wer Lust hat beim Unterhaltungsorchester mitzuspielen, kann sich gerne bei den unter Kontakt aufgeführten Vorstandsmitgliedern melden.

24.11.09 (WAZ) – Hymnen der Romantik

Alle Klanggruppen des Akkordeon-Orchesters Oberhausen überzeugen im Herbstkonzert.

Unter der Gesamtleitung von Heinz Kruza präsentierte das Akkordeon-Orchester Oberhausen bei seinem traditionellen Herbstkonzert in der Luise-Albertz-Halle auch heuer wieder ein vielfältiges Programm. Von barocken Werken aus dem 17. Jahrhundert über folkloristische Musik bishin zu modernen Arrangements: Das Orchester zeigte sich in vielen verschiedenen Stilrichtungen.

Als Gäste wirkten in diesem Jahr “Friends of Dixieland” mit, ein Jazz-Quartett aus dem Ruhrgebiet, bestehend aus Trompete, Klarinette, Banjo und Sousaphon. Die vier traditionsbewussten Musiker boten dem Zuhörer stimmungsgeladene Jazzmusik. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Kinderorchesters unter der Leitung von Andrea Kunze. Die Kinder präsentierten folkloristische Stücke aus Schottland, wie beispielsweise “Scotland, the brave” oder das traditionelle Neujahrslied “Auld Land Syne”. Bei dem Stück “Blue Sky” von Jürgen Schmieder wurde das Kinderorchester tatkräftig von der Akkordeon-Spielgruppe der Postwegschule Oberhausen unterstützt.

Das Akkordeon-Orchester bot dem Publikum vor allem Arrangements der romantischen Orchesterliteratur. Neben der Ouvertüre zu “Wilhelm Tell” von Gioacchino Rossini (1792-1868) erklangen des Weiteren das Vorspiel zur Oper “Carmen” von Georges Bizet (1838-1875) sowie Auszüge aus der “Nussknacker-Suite” von Peter Tschaikowsky (1840-1893). Solistisch trat Wilfried Scheidt positiv in Erscheinung und begeisterte das Publikum unter anderem mit dem Stück “French Touch” von Richard Galliano (*1950).

Insgesamt bot das Festkonzert eine abwechslungsreiche musikalische Gestaltung. Durch den Auftritt der “Friends of Diexieland” wurde die Atmosphäre angenehm aufgelockert. Das Akkordeon-Orchester Oberhausen wirkte eingespielt und harmonisch und begeisterte mit einem enormen Dynamikumfang.

4.8.2009 (WAZ) – Akkordeon-Orchester räumt ab

Mit mehreren Gruppierungen waren die Oberhausener beim Landestreffen des Harmonika-Verbandes in Bielefeld erfolgreich

Erstmals wieder mit mehreren Gruppierungen konnte das Akkordeon-Orchester Oberhausen an einem Wettbewerb teilnehmen. Beim diesjährigen Landestreffen des Deutschen Harmonika Verbandes in Bielefeld trat das Hauptorchester in der Erwachsenen-Höchststufe an, das Kinderorchester und die Spielgruppe in der Schüler-Elementarstufe. 21 Orchester und Ensembles waren der Einladung des Akkordeon-Studio-Orchesters Bielefeld gefolgt.

„Wir sind stolz darauf, jetzt wieder mit zwei Nachwuchs-Orchestern zu musizieren. Das zeigt uns, dass die Kooperation mit der Postwegschule in Oberhausen-Alsfeld 2007 der richtige Schritt zum Ausbau der Jugendarbeit war”, berichtet Andrea Kunze, Vorsitzende und Dirigentin des Jugendorchesters. Prädikat „ausgezeichnet” und der 2. Platz für die Spielgruppe und Prädikat „sehr gut” und der 3. Platz fürs Kinderorchester sind ein toller Erfolg, über den sich die Kinder genauso freuen wie die Dirigentinnen Galina Dumrauf und Andrea Kunze.

Die Erwachsenen, die unter der Leitung von Heinz Kruza seit vielen Jahren mit kontinuierlichen Leistungen bei Wertungsspielen überzeugen, holten auch in Bielefeld wieder das höchste Prädikat „hervorragend”. Dass Gemeinschaftssinn vor Konkurrenzdenken geht, bewiesen die Spieler des Dinslakener Orchesters: Sie hatten ihre Pauken zur Verfügung gestellt, nachdem eine der Oberhausener Pauken beim Transport beschädigt worden war.

Ein Blick in die Ensemblegeschichte: Am 31. Juli 1956 ging aus dem Zusammenschluss des „1. Hohner-Akkordeon-Orchester 1954“ mit einer Akkordeon-Spielgruppe das Oberhausener Akkordeonorchester hervor. Seit Jahrzehnten ist es fester Bestandteil des Kulturlebens. Mit seinen Auftritten bei offiziellen kommunalen Jubiläumsfeiern sowie in Gemeinschaftskonzerten mit anderen Kulturträgern hat das Orchester wesentlich zur Förderung anspruchsvoller Akkordeonmusik beigetragen.

Besondere Ereignisse waren die erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben u. a. in Trossingen (1987), Gera (1996), Innsbruck (1983, 1986, 1989, 1992, 1998, 2004, 2007), Karlsruhe (2000), Herne (2003), Köln (2006) und Bielefeld (2009). Ehrenamtlicher Dirigent ist Heinz Kruza, der 1969 als Spieler zum Orchester fand und seit 1978 für die musikalische Leitung verantwortlich ist. Das Akkordeon-Orchester Oberhausen setzt sich zurzeit aus 50 aktiven und 51 fördernden Mitgliedern zusammen.

28.6.2009 Bunter Liedernachmittag auf Gemeindefest

Der Verein beteiligte sich traditionell aktiv am Gemeindefest der evangelischen Christusgemeinde im Haus Bethel an der Grenzstraße. Mit einem 1-stündigen abwechslungsreichen Programm zeigte sich das Erwachsenenorchester von seiner besten Seite und ließ das Publikum mitswingen.

Seit über 25 Jahren beherbergt uns die Gemeinde im großen Saal ihres Gemeindehauses, um das uns andere Orchester sicher beneiden. Daher ist es uns eine Pflicht aber auch ein Vergnügen, an den regelmäßigen Gemeindefesten aktiv mitzuwirken. Es ist uns wieder einmal gelungen, mit unterhaltsamen, wirkungsvollen und bekannten Stücken des Repertoires der letzten Jahre die Zuhörer zu fesseln.

Höhepunkte waren auch die solistischen Einlagen von Wilfried Scheidt, unserem Konzertmeister und Dimitri Benediktis, einem unserer Keyboarder. Wilfried ließ zuerst das Publikum mitswingen und überzeugte anschließend mit einem Musette-Walzer. Dimitri verzauberte uns Zuhörer am Klavier “mit einem Titel, der im russischen Fernsehen zum Wetterbericht gespielt wurde”. Abschließend wurde das Publikum mit einer Charleston-Zugabe belohnt.

Pfarrer Jeromin zeigte sich durchaus beeindruckt und lobte: “Euch ist die Spielfreude an den Gesichtern abzulesen.” Na, was will man noch mehr.

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